Angebote für Schwerhörige

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Martina Bergmann

Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
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Skype: museumsdiensthh

Öffentliche Führungen



Sonntag, 5. November 2017, 13 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE
Anita Ree - Retrospektive

Anita Rée (1885-1933) ist eine der faszinierenden und rätselhaften Künstlerinnen der 1920er-Jahre. Sie lebte in vielerlei Hinsicht ein Leben zwischen den Welten: als selbstständige Frau in der Kunstwelt zwischen Tradition und Moderne, als regionale Künstlerin mit internationalem Anspruch, – als protestantisch erzogene Hamburgerin mit südamerikanischen und jüdischen Wurzeln. Auch in den Werken spiegeln sich die zum Teil radikalen Veränderungen der modernen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht dabei die noch immer hochaktuelle und existentielle Frage nach der eigenen Identität.
6. Oktober 2017 - 7. Februar 2018
www.hamburger-kunsthalle.de

Sonntag, 10. Dezember 2017, 13 Uhr
MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE
Tiere. Respekt / Harmonie / Unterwerfung

Die Ausstellung betrachtet das Verhältnis von Tier und Mensch aus der Perspektive der Künste und beschäftigt sich mit ethischen, spirituellen und emotionalen Fragen. Thema ist das Zusammenleben und -wirken von Tier und Mensch ohne Anspruch auf Vollständigkeit aus unterschiedlichen Perspektiven in verschiedenen Epochen und Kulturkreisen. Im Zentrum steht dabei immer die Frage: Wie nah oder wie fremd sind Mensch und Tier einander? Denn geht es um den Menschen und seinem Selbstentwurf in der Natur. Das Tier als Folie seiner Selbstvergewisserung durchzieht als roter Faden den Ausstellungsrundgang..
3. November 2017 - 4. März 2018
www.mkg-hamburg.de

Sonntag, 7. Januar 2018, 13 Uhr
DEICHTORHALLEN HAMBURG. HALLE FÜR AKTUELLE KUNST
Alice Neel − Painter of Modern Life

Alice Neel (1900-1984) gehört zu den bedeutendsten amerikanischen Malerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie war Zeugin eines Jahrhunderts im Wandel, das sie in ihren ausdrucksstarken, psychologisch tiefgründigen Bildern festgehalten hat. Begonnen hat Alice Neel im Stil des Deutschen Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit. Später malte sie vor allem Portraits: von Familienmitgliedern, Freunden, Nachbarn oder zufälligen Bekanntschaften, aber auch von Künstlerfreunden der New Yorker Szene, u.a. vom Pop-Art-Künstler Andy Warhol, der sein Bildnis als das beste von ihm je geschaffene bezeichnete. Neels Aufmerksamkeit galt aber gleichermaßen den Unterprivilegierten, den Armen und Diskriminierten.
13. Oktober 2017 - 14. Januar 2018
www.deichtorhalen.de

Sonntag, 11. Februar 2018, 13 Uhr
BUCERIUS KUNST FORUM
Karl Schmidt-Rottluff:
expressiv / magisch / fremd

Die Faszination für afrikanische und ozeanische Figuren und Masken zeigt sich im gesamten Werk des “Brücke”-Künstlers Karl Schmidt-Rottluff.
Der gebürtige Chemnitzer (1884-1976) begann bereits in den 1910er Jahren, außeneuropäische Kunst zu sammeln und hatte eine große ethnografische Sammlung von Kunst und Kultgegenständen. Viele Objekte sah er vermutlich in Hamburg - damals Hauptumschlagplatz für Waren aus den deutschen Kolonien in Afrika und der Südsee - wo er sich 1910 ein Atelier einrichtete. In der Ausstellung stehen Objekte aus seiner Sammlung im Dialog mit seinem umfassenden Werk, davon werden 80 Arbeiten gezeigt, darunter Skulpturen, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik.
27.Januar - 21. Mai 2018
www.buceriuskunstforum.de

Donnerstag, 15. März 2018, 19 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE
Jose Dávila. Die Feder und der Elefant

Sieben gleichermaßen fragile wie imposante raumgreifende Skulpturen spielen mit physikalischen Kräften, Balance und Masse. Gleichzeitig interagieren sie spannungsvoll mit der von dem Architekten Oswald Mathias Ungers konzipierten Architektur für die Galerie der Gegenwart. Der mexikanische Künstler Jose Dávila kombiniert getöntes Glas mit Spiegeln und farbintensiven Spanngurten zu einer Skulptur, die nur in der zusammenhängenden Ganzheit stabil ist. Gegensätzliche Materialien und Formkombinationen treffen aufeinander - zum Beispiel Sandsteinquader und Findlinge - und lassen die Zwischenräume von Architektur und aufgespannten Skulpturen auf besondere Weise spüren.
2. Juni 2017 – 10. Juni 2018
www.hamburger-kunsthalle.de