Hamburger Kunsthalle

hamburger kunsthalle

Kurzinfo

Glockengießerwall
20095 Hamburg

Bitte beachten Sie, dass sich alle Gruppen anmelden müssen - mit und ohne Führung.


fragen durch die jahrhunderte

 

stillleben

Ausgangspunkt sind die aufwändig gemalten Stillleben im calvinistischen Holland des Barocks etwa zwischen 1600 und
1700. Immer wieder finden sich hinter der perfekten
Nachahmung der Natur verborgene Inhalte, die durch Ver -
schlüsselung und Symbole vermittelt werden. Häufig waren
christliche Gedanken über Tod und Ewigkeit, die auf die Ver -
gäng lichkeit des irdischen Seins verweisen, bestimmend.
Still leben sind zugleich auch Darstellungen des Reichtums
des Auftraggebers und seiner Lebenswelt. Über die Romantik
und die Moderne lässt sich das Bild der Dinge bis in die zeitgenössische Kunst nachverfolgen. Nach Absprache auch mit
praktischem Anteil.

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
KH 014
Gespräch

Dauer: 90 min

Museumsgespräche

Gehörlose in dt. Gebärdensprache
Schwerhörige und Spätertaubte
Rollstuhlfahrer

18-99 Jahre
11-17 Jahre

 

landschaft

Das Thema lädt ein, es auf einer Reise quer durch die Jahrhunderte zu verfolgen, Farbigkeit und Darstellungsweise zu beobachten. Von der Entdeckung der Landschaft als Hintergrund in der Malerei in der Renaissance über die Genese einer eigenen Gattung in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts zur romantischen Auffassung. Von da aus geht es weiter über die Freilichtmalerei der Impressionisten zur expressionistischen Steigerung der Farbigkeit und schließlich in die Gegenwart, wo Vertreter der Land Art direkt vor Ort eingreifen oder Elemente der Landschaft ins Museum bringen, wenn etwa Richard Long seine Steinkreise in der Galerie der Gegenwart auslegt.

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
KH 015
Gespräch

Dauer: 90 min

Museumsgespräche

Rollstuhlfahrer
Gehörlose in dt. Gebärdensprache
Schwerhörige und Spätertaubte

18-99 Jahre
11-17 Jahre

 

portraits und selbstportraits

Von Angesicht zu Angesicht mit historischen Persönlichkeiten
und berühmten Künstlern. Auge in Auge gegenüber werden
sie und ihre Geschichte, ihre Zeit und ihre Persönlichkeit leben dig. Bilder vom Menschen fordern heraus zum Nachdenken über Ähnlichkeit in der Wiedergabe, idealisierte Darstellungsweisen, Eigenarten, Persönlichkeiten und Images. Seit wann gibt es Portraits und welche Funktionen übernehmen Sie? Wie sehen Maler sich selbst? Was bedeutete die Erfindung der Photographie für die Bildgattung Portrait? Von Proportionen und Inkarnat über Kleidung und Hintergrund bis zur Inszenierung und Pose gibt es vieles zu entdecken, was das Hinsehen und Aussehen betrifft. Nach Absprache auch mit praktischem Anteil.

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
KH 016
Gespräch

Dauer: 90 min

Museumsgespräche

Rollstuhlfahrer

11-17 Jahre
18-99 Jahre

 

interieur

Zimmer, Ateliers und Räume finden sich auf vielen Gemälden
und können Unterschiedliches beschreiben: von der häuslichen,
intimen Umgebung über öffentliche Gebäude bis hin zu
repräsentativen Umgebungen. Nicht immer sind die Menschen direkt sichtbar, aber sie prägen die Orte oder sie werden
geprägt. Der Gang durch die Jahrhunderte widmet sich
der Perspektive, aber auch dem Raumerleben in Bildern und
dem Verhältnis von Innenraum und Außenwelt. Niederländische Kircheninterieurs und Genrebilder sowie Villem Hammershois leere Räume regen zum Nachdenken über Menschen und Räume ebenso an wie Kerstings "C. D.Friedrich im Atelier" und E. L. Kirchners "Wohnzimmer". Nach Absprache auch mit praktischem Anteil.

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
KH 017
Gespräch

Dauer: 90 min

Museumsgespräche

Rollstuhlfahrer

11-17 Jahre
18-99 Jahre

 

vielfalt der religionen / interreligiöser dialog

Zahlreiche Gemälde der Hamburger Kunsthalle zeigen Motive aus der Bibel. Die zugrunde liegenden Texte sind häufig auch Bestandteil der Thora oder des Korans und so können sie ebenfalls aus der Sicht des jüdischen, islamischen oder christlichen Religionsverständnisses betrachtet werden. Wie verhält es sich beispielsweise mit der Darstellung Gottes und dem Gebot, sich kein Bild zu machen von Gott - sowohl im Christentum als auch in den anderen abrahamitischen Religionen? Wie wird in den Religionen der "Sündenfall" interpretiert? Welche Jenseitsvorstellungen prägen den Glauben der genannten Religionen und welche Auswirkungen hat dies auf die Bestattungsrituale, auf die Bedeutung von Friedhöfen? Die Gemälde von den Alten Meistern bis zu den Orientmalern geben Anlass, sich über den Reichtum der Religionen auszutauschen. Dabei soll das Wissen der Schülerinnen und Schüler, die möglicherweise unterschiedliche Religionszugehörigkeit haben, in das Gespräch eingebracht werden.
» Zielgruppeninformation: 3. bis 13 Klasse

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
KH 018
Gespräch

Dauer: 90 min

Museumsgespräche

Rollstuhlfahrer

5-10 Jahre
11-17 Jahre
18-99 Jahre

 

interkultureller dialog - das eigene und das fremde

Ein Rundgang von den Alten Meistern über die Orientalisten bis zur Gegenwartskunst. Ausgehend von Kunstwerken
christlicher/religiöser Thematik wird deren Bedeutung im Vergleich zwischen den abrahamitischen Religionen erarbeitet:
von der Vorstellung Gottes über die Erzählung der Erschaffung von Adam und Eva, der Bedeutung der beiden Söhne Abrahams - Ibrahim und Isaak. Von dieser religionsgeschichtlichen Ebene werden Bezüge zur Alltagswelt der Jugendlichen hergestellt: wie verhält es sich mit der Gleichberechtigung von Frau und Mann in den unterschiedlichen Kulturen (im Hinblick auf Adam und Eva), welche Bedeutung haben Gebetshäuser und deren Türme in den drei abrahamitischen Religionen(Minarett-Streit), welche Vorstellungen werden "vom Anderen" innerhalb der abendländischen Kunst gegeben.
» Zielgruppeninformation: 8. bis 13 Klasse

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
KH 019
Museums- gespräch lang

Dauer: 120 min

Museumsgespräche

Rollstuhlfahrer

11-17 Jahre
18-99 Jahre

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