Hamburger Kunsthalle

hamburger kunsthalle

Kurzinfo

Glockengießerwall
20095 Hamburg

Bitte beachten Sie, dass sich alle Gruppen anmelden müssen - mit und ohne Führung.


kunst des 20. jahrhunderts

 

expressionismus

Gustav Pauli, Lichtwarks Nachfolger als Direktor, sorgte nach dem Ersten Weltkrieg für den Einzug der Expressionisten in die Hamburger Kunsthalle. Auch wenn die Sammlung 1937 der Aktion "Entartete Kunst" zum Opfer fiel, konnten nach dem Krieg die Verluste durch Ankäufe der Direktoren Carl Georg Heise und Alfred Hentzen ausgeglichen werden. Gemälde der "Brücke-Maler" mit Hauptwerken von Kirchner und der Künstlergruppe "Blauer Reiter" mit einer großen Werkgruppe von Klee sowie Bilder von Munch, Nolde, Beckmann, Kokoschka, Paula Moderson-Becker und Werke der Bildhauer Lehmbruck und Barlach füllen viele Säle und die Schränke des Kupferstichkabinetts. Diese Veranstaltung zeigt die Grundlagen der Kunst des Expressionismus auf und verdeutlicht seine Verbreitung.

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
KH 030
Gespräch

Dauer: 90 min

Museumsgespräche

Gehörlose in dt. Gebärdensprache
Schwerhörige und Spätertaubte

18-99 Jahre
11-17 Jahre

 

kubismus

Zunächst waren es Braque und Picasso, die um 1908 in Kritik der klassischen und realistischen Malerei einen der wichtigsten Wege der Kunstgeschichte beschritten: Sie entwickelten die Grundlagen der abstrakten Malerei durch eine neue Art der Darstellung. Wenige Jahre später setzten sich in ganz Europa Künstler mit dieser neuen Richtung auseinander. Diese Veranstaltung führt in die Malerei des Kubismus ein und erläutert wesentliche Vertreter, ihre Entwicklung und Einflüsse.

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
KH 031
Führung

Dauer: 60 min

Museumsgespräche

Schwerhörige und Spätertaubte
Rollstuhlfahrer

18-99 Jahre
11-17 Jahre

 

kubismus

Ablauf wie bei der Führung KH 031. Im Museumsgespräch
werden die Grundlagen der Malerei des Kubismus an Bei spielen erläutert, seine Verbreitung an Arbeiten einiger Künstler verfolgt und ausführlicher dargestellt. Auf Wunsch kann auch eine praktische Erweiterung das Gesehene vertiefen.

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
KH 032
Gespräch

Dauer: 90 min

Museumsgespräche

Rollstuhlfahrer
Schwerhörige und Spätertaubte

18-99 Jahre
11-17 Jahre

 

dada und neue sachlichkeit

George Grosz beschreibt mit seinem Bild "John der Frauenmörder" gemalt im November 1918 exemplarisch die Kritik, die die Dada-Bewegung an die Gesellschaft richtete: Die bewusste Leugnung jeder Konvention in der Kunst und seine grundsätzlichen Zweifel an Idealen und Normen. In dieser Veranstaltung werden die Grundlagen und die Entwicklung der Kunstrichtungen Dada und Neue Sachlichkeit vorgestellt. Werke von Dix, Schad und Beckmann dienen als Beispiele.

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KH 033
Führung

Dauer: 60 min

Museumsgespräche

Rollstuhlfahrer
Schwerhörige und Spätertaubte
Gehörlose in dt. Gebärdensprache

18-99 Jahre
11-17 Jahre

 

surrealismus

Der Surrealismus, eine Bewegung in der bildenden Kunst und der Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts versuchte, das Unwirkliche und Traumhafte, also das außerhalb der Realität Stehende sowie die Tiefen des Unbewussten zu erkunden und in der Kunst darzustellen. Mit Gemälden von Max Ernst vereint die Sammlung Höhepunkte des Surrealismus. Auch Werke von Magritte, Masson, Picabia, Delveaux und Arp lassen sich zu dem Thema einer "Traummalerei" heranziehen. In dieser Veranstaltung werden die Grundlagen und die Entwicklung des Surrealismus vorgestellt.

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KH 034
Führung

Dauer: 60 min

Museumsgespräche
Museumstouren

Schwerhörige und Spätertaubte

18-99 Jahre
11-17 Jahre

 

surrealismus

Ablauf wie bei der Führung KH 034. Ausgewählte Arbeiten
werden vertieft dargestellt und Verbindungen zur Zeitge -
schichte hergestellt. Auf Wunsch können eigene Versuche mit
surrealistischen Verfahren wie automatisches Schreiben oder
Zeichnen die Bildbetrachtung erweitern.

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KH 035
Gespräch

Dauer: 90 min

Museumsgespräche

Schwerhörige und Spätertaubte
Rollstuhlfahrer

18-99 Jahre
11-17 Jahre

 

entartete kunst

Gleichzeitig mit Tausenden von Werken der Klassischen Moderne in ganz Deutschland wurden in der Kunsthalle über 80 Gemälde und Hunderte von Werken des Kupferstichkabinetts 1937 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt. Sie wurden in einer als Schreckenskammer eingerichteten Wanderausstellung gezeigt, von der Öffentlichkeit beschimpft und gelegentlich auch bewundert, bevor sie teils vernichtet, teils ins Ausland verkauft wurden. Viele Verluste konnten seitdem durch andere Werke ersetzt werden. Sie geben Anlass, über das "gesunde Volksempfinden" damals wie heute nachzudenken.

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KH 036
Gespräch

Dauer: 90 min

Museumsgespräche

Gehörlose in dt. Gebärdensprache
Schwerhörige und Spätertaubte

18-99 Jahre
11-17 Jahre

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