Kurzinfo
Der jüdische Friedhof in Altona wurde im frühen 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort“ in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt. Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde. Der knapp 2 ha große Friedhof besteht aus einem sefardischen Teil („Sefarad“, hebräisch für „Spanien“, Bezeichnung der spanisch und vor allem portugiesisch sprechenden Zuwanderer von der iberischen Halbinsel) und einem aschkenasischen Teil („Aschkenas“, hebräisch für „Deutschland“, Bezeichnung der deutsch bzw. jiddisch sprechenden Juden). Damit ist er ein Dokument der jüdischen Geschichte in Europa wie auch der jüdischen Gemeinde in Hamburg vom 17. bis zum 19. Jh..
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