museum der arbeit
Kurzinfo
Wiesendamm 320305 Hamburg
museumstouren
das museum der arbeit
Ausschnitte aus der Geschichte hamburgtypischer Arbeitswelten (Grafisches Gewerbe, Metallverarbeitung, Handel und Kontorwesen und die Verarbeitung von Übersee-Importen wie Kautschuk und Kakao) sind Gegenstand des Ausstellungsrundgangs. Dabei wird auch nach der Bilanz des industriellen Fortschritts für Mensch und Natur gefragt. Der Rundgang präsentiert ferner die denkmalgeschützte Industriearchitektur der Barmbeker Gummikammfabrik und führt weiter über den Museumshof bis zum Osterbekkanal, wo das imposante Schneidrad der Tunnelvortriebsmaschine "TRUDE" (Tief Runter Unter Die Elbe) für die Elbuntertunnelung von 1997 bis 2000 mit 14,2 m Durchmesser zu besichtigen ist.
Führung
Dauer: 60 min

lithografie: drucktechnik verstehen und ausprobieren
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Steindruck zum wichtigsten Bilddruckverfahren. Großformatige Schnellpressen befriedigten den Hunger nach bunten Bildern - von der kleinen Zigarrenbanderole bis zu den großen Werbeplakaten des Jugendstil. Eine Vielzahl von Spezialberufen entstand und begründete die Anfänge der heutigen Werbeindustrie. In der Steindruckerei können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das lithografische Verfahren selbst ausprobieren und eine Schnellpresse in Betrieb erleben. Max. 15 Teilnehmer.
Gespräch
Dauer: 90 min

die kontorangestellte - szenische führung
Herrschaften - kommen Sie bitte...! Wie eine Einladung aus längst vergangener Zeit hört sich das an und das ist es tatsächlich auch. Therese Janning lädt im Jahre 1925 zu einem Rundgang durch ein Hamburger Handelskontor ein. Während der szenischen Führung stellt eine Schauspielerin die Arbeit einer Kontorbuchhalterin vor. Sie kennt sich auch mit allen Vorgängen des Handelsgeschäftes hervorragend aus.
Text und Regie: Jens Paarmann. Die Rolle der Therese Janning wird von Alexandra Neelmeyer gespielt.
Führung
Dauer: 60 min

arbeit in der metallfabrik
Kräftig muss sein, wer die schweren historischen Balancier-Pressen zum Stanzen und Prägen von Kupfermedaillen in Bewegung setzt - Feinmotorik ist gefordert beim Emaillieren der geprägten Rohlinge. So erhalten die Teilnehmer ein selbst produziertes Erinnerungsstück und einen authentischen Eindruck von der Arbeit in der Anstecknadelfabrik Carl Wild, deren Werkstattraum einschließlich Transmissionsanlage im Museum komplett rekonstruiert wurde.
Max. 15 Teilnehmer.
Gespräch
Dauer: 90 min












