Museum für Bergedorf und die Vierlande

museum für bergedorf und die vierlande

Kurzinfo

Bergedorfer Schlossstrasse 4
21029 Hamburg

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bergedorf vom mittelalter bis ins 20. jahrhundert

 

alltagsleben im mittelalterlichen städtchen bergedorf

Die erste bildlich genaue Darstellung Bergedorfs stammt von Hans Frese aus dem Jahr 1593. Der ungewöhnliche Detailreichtum der Ansicht macht das Erarbeiten einer Stadtstruktur möglich. Die Teilnehmer erhalten die Aufgabe, kleine Fähnchen mit Ortsbeschreibungen am richtigen Platz auf einem nach der Karte angefertigten Modell zu platzieren. Das vermittelt Einblicke in die Sozialgeschichte der Stadt. Zusammen mit Zunftgerät, Taufkleidung und Sammelladen veranschaulicht dieser Vorgang wie eine spätmittelalterliche Ackerbürgerstadt aufgebaut war, wo Gericht und Versammlungen (ab)gehalten und wie die Menschen versorgt und über Neuigkeiten informiert wurden. Diese Informationen stellt die Gruppe gemeinsam in einer Wandzeitung zusammen.

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
MBV 005
Gespräch

Dauer: 90 min

Museumsgespräche

mit praktischem Anteil

17-99 Jahre
12-16 Jahre

 

bergedorfer stadtrallye

Siegel, Handwerksgeräte und historische Ansichten, die die Teilnehmer untersuchen, geben einen Einblick in die Entwicklung von Schloss und Stadt Bergedorf. Ausgestattet mit einem Stadtplan, historischen Abbildungen und Aktionskarten gehen die Teilnehmer der Frage nach, welche Spuren der Geschichte heute noch im Stadtbild zu finden sind. Dabei geht es unter anderem um die Funktion des Marktplatzes, die Rolle der Kirche und die Verteidigung der Stadt. (Bitte denken Sie an regenfeste Kleidung).

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
MBV 006
Projekt

Dauer: 180 min

Museumsgespräche

12-16 Jahre

 

industrialisierung und stadtentwicklung

Im Verlauf der Industrialisierung verdreifachte sich die Bevölkerung Bergedorfs im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Es entstanden neue - oft nach Einkommen getrennte - Stadtteile mit unterschiedlichem Alltagsleben, was besonders an Gegenständen des täglichen Lebens abzulesen ist. Für einen Suchauftrag erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer je ein Objekt, das Aspekte dieser Geschichte markiert. Daraus entsteht eine Collage auf einem zeitgenössischen Stadtplan.

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
MBV 007
Führung

Dauer: 60 min

Museumsgespräche

mit praktischem Anteil

12-16 Jahre

 

handwerk und industrie

In Bergedorf - wie in vielen kleinen Städten - setzte die Industrialisierung erst im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts ein. Wanderbücher, Werkzeuge und (halb-)industriell erzeugte Produkte zeigen, wie sich die Lebenswege von Handwerkern besonders in den Bereichen Ausbildung, Arbeit und Zeitwahrnehmung veränderten. Ziel der selbstständigen Untersuchung von Sach-, Bild- und Textquellen ist es, eine mehrere Generationen umfassende Familienbiografie zu erstellen.

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
MBV 008
Museums- gespräch lang

Dauer: 120 min

Museumsgespräche

mit praktischem Anteil

12-16 Jahre
17-99 Jahre

 

bergedorf im nationalsozialismus

"Große" Geschichte spiegelt sich auch im Alltag der Menschen - so etwa im Leben lokaler Vereine. Politische und gesellschaftliche Veränderungen lassen sich besonders in Form und Verwendung von Zeichen, Bräuchen und Regelwerken ablesen. Durch die eigenständige Untersuchung von Objekten und Quellen aus dem Bereich der Fest- und Feierkultur in Bergedorf und den Vierlanden treten die Umbrüche der deutschen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu Tage. Als Ergebnis der Untersuchung wird gemeinsam eine (fiktive) Vereinssatzung des Jahres 1938 erarbeitet.

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
MBV 009
Projekt

Dauer: 180 min

Museumsgespräche

mit praktischem Anteil

12-16 Jahre
17-99 Jahre

 

alltagsleben in der mittelalterlichen burg

Ein "Schloss" im Sinne eines prächtigen Herrschersitzes war die Bergedorfer Burg nie. Das Wort "Schloss" meint hier ein ver-"schloss"enes Haus mit einem Wall, Wassergraben und Zugbrücke. Wie die Burg im Mittelalter aussah, welche Funktion sie hatte und wer hier gelebt hat, finden die Schülerinnen und Schüler im Museumsgespräch selbst heraus. Mit Pinsel und Zahnbürste ausgerüstet, werden sie zu Archäologen und legen in einer Grabung Scherben frei, die erste Beweise liefern. Informationen aus Zeichnungen, Karten und Modellen lassen das Bild vom mittelalterlichen Alltag immer dichter werden. Und wer einmal das schwere Kettenhemd oder den Brustpanzer einer Ritterrüstung anprobiert hat, ahnt, wie beschwerlich das Leben damals auf der Burg gewesen sein muss. Auf Wunsch kann ein praktischer Teil angeschlossen werden.

Tipp: Planen Sie ausreichend Zeit für ein Picknick im Schlosshof oder im umgebenen Park im Anschluss an die Veranstaltung ein.

» Zielgruppeninformation: 6 bis 12 Jahre

Telefonisch bestellen: 040 / 42 8 13 10
MBV 010
Gespräch

Dauer: 90 min

Museumsgespräche

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