museum für bergedorf und die vierlande
Kurzinfo
Bergedorfer Schlossstrasse 421029 Hamburg
geschichte für einsteiger
von burgfräulein, rittern und amtmännern
Ein "Schloss" im Sinne eines prächtigen Herrschersitzes war
die Bergedorfer Burg nie. Das Wort "Schloss" meint hier ein
ver-"schloss"enes Haus mit einem Wall, Wassergraben und
Zugbrücke. Wie die Burg im Mittelalter aussah, welche Funktion sie hatte und wer hier gelebt hat, finden die Kinder im
Museumsgespräch selbst heraus. Mit Pinsel und Zahnbürste
ausgerüstet, werden sie zu Archäologen und legen in einer
Grabung Scherben frei, die erste Beweise liefern. Informationen aus Zeichnungen, Karten und Modellen lassen das Bild
vom mittelalterlichen Alltag immer dichter werden. Und wer
einmal das schwere Kettenhemd oder den Brustpanzer einer
Ritterrüstung anprobiert hat, ahnt, wie beschwerlich das
Leben damals auf der Burg gewesen sein muss. Auf Wunsch
kann ein praktischer Teil angeschlossen werden.
Gespräch
Dauer: 90 min

alltagsleben im mittelalterlichen städtchen bergedorf
Die erste bildlich genaue Darstellung Bergedorfs stammt von
Hans Frese aus dem Jahr 1593. Der ungewöhnliche Detailreichtum der Ansicht macht das Erarbeiten einer Stadtstruk-
tur möglich. Die Teilnehmenden erhalten die Aufgabe, kleine
Fähnchen mit Ortsbeschreibungen am richtigen Platz auf
einem nach der Karte angefertigten Modell zu platzieren. Das
vermittelt Einblicke in die Sozialgeschichte der Stadt. Zusam -
men mit Zunftgerät, Taufkleidung und Sammelladen veran-schaulicht dieser Vorgang wie eine spätmittelalterliche Acker -
bürgerstadt aufgebaut war, wo Gericht und Versammlungen
(ab)gehalten und wie die Menschen versorgt und über Neuig -
keiten informiert wurden. Diese Informationen stellt die
Gruppe gemeinsam in einer Wandzeitung zusammen.
» Zielgruppeninformation: ab 8 Jahren
Gespräch
Dauer: 90 min












