museum für hamburgische geschichte
Kurzinfo
Holstenwall 2420355 Hamburg
Bitte beachten Sie, dass sich alle Gruppen anmelden müssen - mit und ohne Führung.
entwicklung der stadt
wie lebte man in der hammaburg?
Die Veranstaltung gewährt Einblicke in die frühe Geschichte Hamburgs von den Anfängen der Hammaburg-Siedlung bis zur Gründung der gräflichen Neustadt um 1189. Modelle und Fundstücke liefern ein Bild vom alten Hamburg. Wie ist dieses Bild entstanden? Woher wissen die Archäologen etwas über das Bauen, Wohnen und Leben in dieser frühen Zeit der Stadtgeschichte? Echte Funde, nachgebaute Gegenstände und Kleidung zum Anfassen lassen das frühe Mittelalter anschaulich werden und geben denTeilnehmern Auskunft über den Hintergrund historischer Forschung. Nach archäologischen Befundplänen bauen sie schließlich gemeinsam das Modell eines mittelalterlichen Hauses.
Beachten Sie auch den Stadtgang MHG 035.
» Zielgruppeninformation: 8 - 13 Jahre
Gespräch
Dauer: 90 min

alltag in der mittelalterlichen stadt
Was unterscheidet das mittelalterliche Hamburg von der moder-nen Stadt? Woher kam das Trinkwasser? Alltagsleben, Religion und politische Verhältnisse sind Gegenstand dieses Museumsgesprächs. Nach einer inhaltlichen Einführung und Erkundung der Ausstellung folgt ein Praxisteil wahlweise mit Quizfragen zur Lösung in kleinen Gruppen oder mit einem Rollenspiel. Dabei versetzen sich die Schüler in die Lage verschiedener Menschen der Epoche mit unterschiedlichen Aufgaben und Interessen. Inhaltliche Schwerpunkte können nach Wunsch im Vorfeld der Führung verabredet werden.
» Zielgruppeninformation: ab 10 Jahren
Gespräch
Dauer: 90 min

lanzenschuh und knochenkamm - hamburg in der ritterzeit
Die Ausstellung vermittelt mit ihren Modellen und historischen Objekten, wie Hamburg vor 1000 Jahren ausgesehen hat. In diesem Museumsgespräch erfahren die Schüler darüber hinaus Geschichte "aus erster Hand": Die jungen Forscher testen, wie schwer ein echtes Kettenhemd ist und finden anhand originaler Fundstücke aus dem Mittelalter heraus, wie Schuhe aussahen oder was es mit einem durchbohrten Knochen auf sich hat. Schwerter, Rüstungen und ein merkwürdiger Lanzenschuh werden untersucht und werfen interessante Fragen auf: Wer trug diese Rüstungen? Gab es eigentlich wirklich Ritter hier in Hamburg?
» Zielgruppeninformation: 05 - 08 Jahre, besonders empfohlen fuer Kitas
Führung
Dauer: 60 min

lanzenschuh und knochenkamm - hamburg in der ritterzeit
Verlauf wie in der Führung MHG 006. Zusätzlich werden in der Museumswerkstatt eigene Wappen entworfen und gebaut.
» Zielgruppeninformation: 5 - 8 Jahre, besonders empfohlen fuer Kitas
Museums- gespräch lang
Dauer: 120 min

lanzenschuh und knochenkamm - hamburg in der ritterzeit
Verlauf wie bei Führung MHG 006. Zusätzlich werden in der Museumswerkstatt eigene Wappen entworfen und auf Wunsch (Papp-)dolche, Helme oder Spitzhüte gefertigt. Nach Absprache kann mitgebrachtes Essen zu einer kleinen Ritter-Festtafel arrangiert werden.
» Zielgruppeninformation: 6 - 8 Jahre, besonders empfohlen fuer Kitas
Projekt
Dauer: 180 min

hamburg und die hanse. oder: wie neu ist die eu?
Was genau war sie, die Hanse? Das Museumsgespräch gibt Auskunft über die fast vierhundert Jahre währende Geschichte der Hanse, - welche Interessen mit diesem Zusammenschluss in einem überregionalen Handelsverbund verfolgt und welche Verfahren gebannt werden sollten. Aber auch ganz praktische Fragen werden beantwortet, die eine Vorstellung vom Alltags-leben zur Hansezeit ermöglichen: Warum war der Hering so teuer und galt Salz als das "weiße Gold"? Welche Sprache(n) wurde damals gesprochen? Objekte zum Anfassen und Ausprobieren sowie Erkundungsaufträge in Kleingruppen vermitteln auf lebendige Art und Weise die Entwicklung Hamburgs in der Hansezeit. Die Vermittlung der inhaltlichen Aspekte wird der jeweiligen Altersstufe der Gruppe angepasst.
Gespräch
Dauer: 90 min

aufbruch in die moderne - hamburg im 19. jahrhundert
In dieser Führung werden die großen wirtschaftlichen, poli -
tischen und technologischen Veränderungen des 19. Jahr- hunderts anhand ihrer konkreten Bedeutung für die Geschichte
Hamburgs erläutert: Die politische Entwicklung von der Besetzung durch die Franzosen 1806 bis zum Beitritt zum Kaiserreich, Hamburgs Wachstum von einer mittelalterlich strukturierten zur Millionenstadt. Die Bürger Hamburgs hatten Krisen und Katastrophen in dieser Zeit zu meistern, von Epidemien bis zum Großen Brand von 1842. Er vernichtete ein Viertel der damaligen Bebauung - und schuf gleichzeitig die Voraussetzungen für eine grundlegende Modernisierung der Stadt. Mit der Industrialisierung nahmen Handel und Schifffahrt einen enormen Aufschwung. Der Hafen vergrößerte sich, die Speicherstadt wurde gebaut, neue Wohnstadtteile entstanden.
Gespräch
Dauer: 90 min

hamburg im 20. jahrhundert
Hamburgs Entwicklung zur Großstadt, extreme politische
Brüche - das 20. Jahrhundert zeichnet sich durch schnellen
Wandel aus: Kaiserreich, Weimarer Republik und Nationalsozialis- mus, zwei Weltkriege, ein Neubeginn in den 50er und
60er Jahren mit Konsumkultur und Studenten protesten. An
verschiedenen Exponaten und Bildern wird in der Ausstellung
zum 20. Jahrhundert sichtbar gemacht, worin dieser Wandel
z.B. der politischen Strukturen sich manifestierte und was
letztlich die treibenden Kräfte dahinter waren, vom Bewusstseinswandel der Menschen im Hinblick auf ihr Recht auf Mitbestimmung der Gesellschaft bis hin zu technologischen Ent -
wicklungen wie Radio, Fernsehen, Internet und anderen
Medien. Dieses Museumsgespräch bietet einen Überblick über
die historischen Entwicklungen und eine Auswahl wichtiger
Faktoren, die das heutige Hamburg und das Zusammenleben
seiner Bewohner in den letzten 100 Jahren geprägt haben.
Gespräch
Dauer: 90 min












