museum für hamburgische geschichte
Kurzinfo
Holstenwall 2420355 Hamburg
Bitte beachten Sie, dass sich alle Gruppen anmelden müssen - mit und ohne Führung.
jüdisches leben in hamburg
jüdisches leben in hamburg
In diesem Museumsgespräch in der Ausstellung "Juden in Hamburg" werden gut vierhundert Jahre jüdischer Geschichte in Hamburg nachgezeichnet - die schwierigen Anfänge um 1600, der mühevolle Emanzipationsprozess bis zur rechtlichen Gleichstellung im späten 19. Jahrhundert, die Blütezeit während der Weimarer Republik sowie die Zeit der nationalsozialistischen Verfolgungen. Der Nachbau eines gutbürgerlichen Wohnzimmers und einer Synagoge in der Ausstellung veranschaulichen das jüdische Leben um 1900.
Auch die religiösen Grundlagen, wichtige Riten und Feiertage der jüdischen Religion werden kurz beleuchtet. Das Gespräch thematisiert darüber hinaus das aktuelle jüdische Leben in Hamburg. Inhaltliche Schwerpunkte sind nach Absprache möglich. Beachten Sie auch den Stadtgang MHG 032.
Gespräch
Dauer: 90 min


jüdisches leben in hamburg
Ablauf wie bei MHG 025. Zusätzlich werden Aufträge in Kleingruppen erarbeitet.
Museums- gespräch lang
Dauer: 120 min

jüdische riten
"Das Judentum ist mehr als eine Religion, es ist eine Lebensweise" (Rabbiner Alfred A. Kolatch).
Diese Veranstaltung thematisiert die wichtigsten Riten, Feste und Feiertage von Shabbat bis Purim, sowie die einzelnen Stationen des menschlichen Lebens im jüdischen Ritus von der Geburt bis zum Tod. In Kleingruppen erkunden die Teilnehmer mit Hilfe von Arbeitsblättern die vielfältigen Aspekte jüdischer Riten. Anschließend wird die Bedeutung religiöser Traditionen für das Alltagsleben diskutiert, wobei die Unterschiede der verschiedenen Strömungen des Judentums hinsichtlich ihrer Bräuchen und Auslegungen der Gebote deutlich gemacht werden.
Museums- gespräch lang
Dauer: 120 min

ich finde rosch haschana so schön - jüdische feiertage aus der sicht von kindern
Das Pessach- oder das Lichterfest Chanukka sind die bekannteren Feste und Feiertage, die Juden in aller Welt während des jüdischen Jahres feiern. Was genau aber wird mit ihnen gefeiert? Und was ist das Neujahrsfest der Bäume, Tu bi Schewat oder Simchat Thora? Warum hat das jüngste Familienmitglied beim Pessachmahl eine besondere Aufgabe, und was ist ein Dreidl, womit jüdische Kinder zu Chanukka gerne spielen?
Diese Veranstaltung vermittelt Wissenswertes über die wichtigsten jüdischen Feste, Riten und Symbole aus der Persepektive von Kindern. Anhand von Geschichten über die Bedeutung dieser Feiertage, persönlichen Berichten, Empfindungen und Fotografien von Kindern, durch Musik und Gegenstände zum Anfassen werden die jüdischen Feste mit ihren jeweiligen Besonderheiten für Kinder erfahrbar gemacht.
» Zielgruppeninformation: 7 - 10 Jahre
Gespräch
Dauer: 90 min

ich finde rosch haschana so schön - jüdische feiertage aus der sicht von kindern
Ablauf wie bei MHG 028. Zusätzlich werden in einem praktischen Teil besondere Gegenstände für einzelne Feste hergestellt oder einzelne Feste vertiefend behandelt.
» Zielgruppeninformation: 7 - 10 Jahre
Museums- gespräch lang
Dauer: 120 min

die synagoge ist schon ein besonderer ort für mich, denn sie ist das haus gottes
Synagogen werden oft als jüdische Kirchen bezeichnet. Doch Synagogen sind nicht nur Gotteshäuser, sondern bieten Raum für mehr als die Gottesdienste. Worin unterscheiden sie sich von Kirchen? Was bedeuten die Begriffe "Beth-Knesseth" und "Beth Hamidrasch"? Und warum wird die Thora in einen Mantel gehüllt und trägt eine Krone?
Anhand von Modellen und Fotografien aus Vergangenheit und Gegenwart werden die architektonischen Besonderheiten von Synagogen erarbeitet. Im Synagogenraum in der Ausstellung erfahren die Teilnehmer, wie eine Synagoge von innen aussehen kann. Sie lernen Ritualgegenstände kennen, lauschen Musikbeispielen und erkunden Besonderheiten der Synagoge.
» Zielgruppeninformation: ab 8 Jahren
Gespräch
Dauer: 90 min

jüdisches leben während des nationalsozialismus: die geschichte der martha glass
Welche Konsequenzen hatte der Nationalsozialismus für die in Hamburg lebenden Juden? Die Lebensgeschichte der Martha Glass steht hier stellvertretend für viele Schicksale: Martha Glass kam als junge Frau nach Hamburg und lebte hier fast vierzig Jahre. Im Juli 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert. Sie überlebte, kehrte aber nach ihrer Befreiung nicht nach Deutschland zurück. Dieses individuelle Schicksal wird in Bezug zu der ab 1933 ständig zunehmenden Verfolgung und Entrechtung der Hamburger Juden gesetzt und so in den historischen Kontext eingeordnet. Passagen aus Tagebuchaufzeichnungen, die Martha Glass während ihrer Zeit im Lager heimlich anfertigen konnte, ergänzen dabei die Exponate und Texte der Ausstellung.
Gespräch
Dauer: 90 min












