museum für hamburgische geschichte
Kurzinfo
Holstenwall 2420355 Hamburg
Bitte beachten Sie, dass sich alle Gruppen anmelden müssen - mit und ohne Führung.
kulturgeschichte hamburgs in der neuzeit
die krameramtsstuben
In der Mitte des 17. Jahrhunderts errichtete der Berufsverband der Einzelhändler Wohnungen für die Witwen verstorbener Krämer. Die zum Museum gehörigen "Krameramtsstuben" sind als frühes Sozialversicherungssystem und Vorläufer des sozialen Wohnungsbaus historisch wie architekturgeschichtlich interessant. Ein Besuch der Kramerwitwenwohnungen vermittelt die Wohnverhältnisse in der noch mittelalterlich geprägten Hamburger Neustadt vor dem Großen Brand und bietet Einblicke in die Lebensbedingungen sowie den Alltag kleinbürgerlicher Bevölkerungsschichten bis ins 19. Jahrhundert.
Max. 10 Personen, Schulklassen werden geteilt.
» Zielgruppeninformation: ab 11 Jahren
Führung
Dauer: 60 min


die krameramtsstuben mit besuch des museums
Beginn der Veranstaltung wie MHG 009.
Stadtmodelle und das Modell eines Gängeviertels betten die Eindrücke aus den Krameramtsstuben bei einem anschließenden Besuch im Museum für Hamburgische Geschichte in einen größeren historischen Kontext ein. Die Sammlungen zu bürgerlicher Kultur und bürgerlichem Wohnen runden den Einblick in diese Epoche ab.
Max. 10 Personen, Schulklassen werden geteilt.
» Zielgruppeninformation: ab 11 Jahren
Museums- gespräch lang
Dauer: 120 min

frauenleben in hamburg vom mittelalter bis zur gegenwart
Die Rolle und die Lebensbedingungen von Frauen ist in "der großen Geschichte" der Geschichtsbücher oft unsichtbar. Diese Führung begibt sich auf die Suche nach Quellen und Spuren des Alltags von Frauen im Laufe der Jahrhunderte in Hamburg. Wie wurden Mädchen im Unterschied zu Jungen erzogen, welche Bildungsmöglichkeiten standen Frauen offen? Wie war die rechtliche Stellung der Hamburgerinnen, wie sah ihr Tag als Ehefrau und Mutter aus und welche Berufsmöglichkeiten hatten sie?
» Zielgruppeninformation: ab 11 Jahren
Führung
Dauer: 60 min

was ist schön? mode und schönheitsideale im wandel der zeit
Die im Museum präsentierten historischen Kleidungsstücke und Gewänder bieten reichlich "Gesprächs-Stoff". Kostbare Textilien und Accessoires erzählen nicht nur etwas über den sozialen Status derer, die sie getragen haben. Die Exponate verraten auch etwas über den Schönheitsbegriff und die Rolle der Frau im Hamburger Bürgertum. Wie haben sich die Ideale und Vorstellungen bis heute gewandelt? Gespräche, Such- und Schauspiele gehen diesen - manchmal ganz praktischen - Fragen nach: Was machte eine junge Dame heiratsfähig? Wie passte Frau ins Korsett? Und wie flirtete sie mit dem Fächer?
Gespräch
Dauer: 90 min

aufbruch in die moderne - das 19. jahrhundert
Das 19. Jahrhundert war die Ära der großen Umbrüche in Hamburg. Handel und Schifffahrt nahmen durch die Industrialisierung einen enormen Aufschwung. Auswanderer und der zunehmende Überseehandel mit Rohstoffen und anderen Importgütern schwemmten Geld in die Kassen der Reedereien. Der Große Brand von 1842 erzwang eine Modernisierung der Innenstadt und leitete damit die Entwicklung zur modernen Metropole ein.
Gespräch
Dauer: 90 min

hamburg im 20. jahrhundert
Hamburgs Entwicklung zur Großstadt, Kaiserreich, Weimarer Republik und Nationalsozialismus, zweiter Weltkrieg, Neubeginn und Konsumkultur, Studentenproteste und Medienwelt - das 20. Jahrhundert spiegelt sich in zahlreichen Facetten. Dieses Museumsgespräch bietet einen Überblick über die Zeit, die das heutige Hamburg und die Bewohner geprägt hat.
Gespräch
Dauer: 90 min

hamburg unterm hakenkreuz
Ausgehend von der Weimarer Republik wird die politische und alltägliche Geschichte bis zum Feuersturm besprochen. Schriftliche Zeitzeugenberichte ergänzen den Ausstellungsbesuch und thematisieren die Opfer-Täter-Problematik. In Kleingruppen haben die Teilnehmer die Gelegenheit einzelne Aspekte zu vertiefen.
Gespräch
Dauer: 90 min

jugend im 20. jahrhundert
Anhand von Biografien Hamburger Jugendlicher von der Jahrhundertwende bis in die 70er Jahre werden in Teamarbeit die Einflüsse verschiedener Gesellschaftsformen und Lebensstile auf Jugendliche dargestellt. Deren Reaktion darauf - Protest oder Anpassung - werden im Kontext der jeweiligen Epoche erschlossen und zur eigenen Erfahrungswelt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Beziehung gesetzt.
Gespräch
Dauer: 90 min

metropole hamburg - eine stadt verändert ihr gesich
Die Teilnehmer erhalten zunächst einen Einblick in die Entwicklung der Stadt von ihren Anfängen bis heute. Dabei geht es um die Fragen, wie eigentlich eine Stadt entsteht und was "Stadt" ausmacht. Anhand von Bildern und Plänen erforscht die Gruppe, welche Lösungen Stadtplaner und Architekten vor allem in den letzten 100 Jahren fanden, um die verschiedenen Funktionen der Stadt - Wohnen, Arbeiten, Erholen, Versorgung und Verkehr - miteinander zu verknüpfen. Welche Überlegungen, Bedingungen und Bedürfnisse lagen einer Hochhaus-Siedlung, einer City Nord oder einer Wohnsiedlung zu Grunde - oder stecken heute hinter den Plänen zum Abriss eines Gängeviertels? Einschneidende Ereignisse wie der Zweite Weltkrieg, die einen Wandel des Städtebaus prägten oder erzwangen, werden ebenso diskutiert wie der Wandel der Wohnkultur in den Jahrzehnten der Nachkriegszeit. In einem praktischen Teil betätigen sich die Teilnehmer abschließend selbst als "Stadtplaner" und experimentieren an einem Modell der Grindelhochhäuser, wie sich ein Stadtteil verändern lässt und wie vielschichtig die Überlegungen dabei sind. Beachten Sie auch den Stadtgang MHG 035.
Museums- gespräch lang
Dauer: 120 min












