museumskurse im herbst/winter 2010

Wie funktioniert Archäologie? – Von der Ausgrabung ins Museum
Woher wissen wir etwas über das Alltagsleben der Menschen in vergangenen Zeiten? Der Kurs beginnt mit einem Besuch in der neu eröffneten Dauerausstellung des Archäologischen Museums Hamburg – Helms-Museum. Die dort ausgestellten archäologischen Fundstücke geben Auskunft über viele Bereiche des Lebens der Menschen von der Steinzeit bis zum Mittelalter. Und sie geben Auskunft über die oft detektivische Forschungsarbeit der Archäologen.Ein Besuch des Museums für Hamburgische Geschichte liefert Einblicke in die Stadtgeschichte und das Alltagsleben der Hamburger in Mittelalter und Neuzeit. Die Ausgrabungen und Forschungen der Stadtarchäologie erhellen dabei Teile der Geschichte Hamburgs, die nicht in schriftlicher Form überliefert wurden. In einem weiteren Teil des Kurses werden Spuren des alten Hamburg auf einem gemeinsamen Stadtrundgang weiterverfolgt. Dabei erhalten die Teilnehmer/innen einen unmittelbaren Einblick in die Probleme archäologischer Forschung in einer Großstadt.

Durch die Vorstellung neuester archäologischer Methoden und Rückblicke in die Forschungsgeschichte im letzten Teil des Kurses gewinnen die Teilnehmer/innen einen umfassenden Einblick in die Welt der Archäologie. Die Arbeit der Ausgräber wird dabei ebenso beleuchtet wie die Art und Weise der Vermittlung archäologischer Forschungsergebnisse für das Publikum in Hamburgs Historischen Museen.


0039SHH01, Jörg Räther
38 Euro, 8 UStd., 2 Term.,
Sa., 23.10.10, 13 – 16.30 Uhr
Archäologisches Museum Hamburg - Helms-Museum,
Harburger Rathausplatz 5
Sa., 6.11.10, 13 – 16.30 Uhr
Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24

Geschichte auf den Weg gebracht... – Wanderung, drei Stunden über den Archäologischen Wanderpfad Fischbeker Heide
In der heute bewaldeten Fischbeker Heide zwischen Tempelberg und Heidekrug liegt eine weiträumige Gruppe von urgeschichtlichen Bestattungsplätzen. Es ist die größte und zugleich älteste zusammenhängende Gruppe archäologischer Denkmäler auf Hamburger Gebiet. Über 170 Fundstellen sind hier durch Geländeaufnahmen bekannt geworden. Diese zeigen insgesamt eine Besiedlung von der jüngeren Steinzeit bis in die vorchristliche Eisenzeit an, also in einem Zeitraum von über 2000 Jahren. Ein Teil der Grabdenkmale wurde durch einen 1974 vom Helms-Museum angelegten"archäologischen Wanderpfad" mit einer Gesamtlänge von rund vier Kilometern erschlossen, darunter auch einige Hügel, die auf Grund der Grabungsergebnisse im ursprünglichen Zustand wiederhergestellt worden sind. Die geführte Wanderung vermittelt eine umfassende Vorstellung von den urgeschichtlichen Bestattungssitten Norddeutschlands bis in die Zeit um Christi Geburt. Bei einer aus dem Landkreis Harburg hierher versetzten Grabanlage kann man sogar einen Blick in das Innere eines Grabhügels wagen.

0039SHH05, M.A. Ute Knötig
19 Euro, 4 UStd., 1 Term.,
Sa., 16.10.10, 15 – 18 Uhr
Busendstation Waldfrieden (Bus 240 von S-Bahn Neugraben), Falkenbergsweg,
21149 Hamburg

Auf den Spuren der Eiszeitkünstler
Gagat, Knochen und Mammutelfenbein sind die Materialien aus denen die Menschen der Altsteinzeit ihre Kunstwerke geschaffen haben. In diesem Kurs können die TeilnehmerInnen nach einer Einführung in die Archäologie der Steinzeit (mit Führung durch das Archäologische Museum Hamburg) selbst mit diesen Materialien kreativ werden und ein eigenes kleines Kunstwerk schaffen. Auf Wunsch kann mit steinzeitlichem Werkzeug aus Feuerstein gearbeitet werden.

Zusätzliche Materialkosten je nach Verbrauch in Höhe von ca. 10 -15 Euro.

0130SHH01, M.A. Tosca Friedrich
38 Euro, 6 UStd., 1 Term.,
Sa., 16.10.10, 12 – 17 Uhr
Archäologisches Museum Hamburg – Helms-Museum,
Harburger Rathausplatz 5

Back to the roots – Einführung in die Grundtechniken der Steinzeit
Wie haben die Menschen der Steinzeit ihre Werkzeuge hergestellt? Wie haben sie ein Feuer entfacht, was haben sie gegessen? Nach einer Führung durch das archäologische Museum Hamburg werden diese Fragen durch praktisches Ausprobieren beantwortet. Es gibt eine Einführung in die Feuersteinbearbeitung, bei der eigene Werkzeuge hergestellt werden. Diese können bei der Zubereitung des Steinzeitmahles zum Einsatz kommen,nachdem das Geheimnis der steinzeitlichen Feuererzeugung gelüftet wurde.

Zusätzliche Materialkosten in Höhe von 10 Euro.

0131SHH01, M.A. Tosca Friedrich
38 Euro, 6 UStd., 1 Term.,
Sa., 27.11.10, 11 – 16 Uhr
Archäologisches Museum Hamburg – Helms-Museum,
Harburger Rathausplatz 5

Radierung – der manuelle Tiefdruck
Mit den klassischen Verfahren: Kaltnadel, Strichätzung, Aquatinta und vielen Mischtechniken bietet die Radierung eine große Vielfalt an graphischen Gestaltungsmöglichkeiten und viel Raum für künstlerische Experimente. Der Kurs findet in der Abteilung Grafisches Gewerbe im Museum der Arbeit statt. Freie Themenwahl.

Bitte Skizzen, Fotos und andere Vorlagen mitbringen.

Materialkosten 10 Euro.
Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0180NNN10, Britta Gotha
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 6.11.10, 10 – 18 Uhr
So., 7.11.10, 10 – 17 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Lithografie und Steindruck
Praktische Einführung in die experimentellen Verfahren des künstlerischen Steindrucks. Der Kurs richtet sich an Neugierige, die wissen wollen, wie auf dem Stein gezeichnet und vom Stein gedruckt wird, aber auch an Menschen mit Vorerfahrung. Die Teilnehmer/innen können verschiedene Techniken der Lithografie ausführen und an vier Pressen drucken.

Die Teilnahme am Kurs berechtigt im Anschluß zur selbstständigen Nutzung der Lithografiewerkstatt zu den Montagsöffnungszeiten.

Materialkosten 4 Euro.
Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0186NNN01, Muriel Zoe Borchert
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 23.10.10, 10 – 17 Uhr
So., 24.10.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

0186NNN02, Muriel Zoe Borchert
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 27.11.10, 10 – 17 Uhr
So., 28.11.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3


Einführung in den Hochdruck: Bleisatz und Druck
Der gelernte Schriftsetzer Helmut Bohlmann führt Sie in die Geheimnisse der Schwarzen Kunst ein. Der erste Tag dient dem Kennenlernen des historischen Satzmaterials: Bleitypen, Linien und Blind-material und mündet in die Produktion einer kleinen Drucksache - Exlibris oder Grußkarte. Der zweite Tag erweitert die typografischen Herausforderungen mit Entwurf,Satz und Korrekturabzug eines Briefkopfes oder einer Visitenkarte.

Bei Bedarf kann von dem Satz gegen eine kleine Kostenbeteiligung eine Auflage auf dem Heidelberger Tiegel gedruckt werden.

Evtl. zusätzliche Kosten für Auszüge aus der Fachliteratur.
Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0188NNN01, Helmut Bohlmann
86 Euro, 14 UStd., 2 Term.,
Sa., 13.11.10, 10 – 16 Uhr
So., 14.11.10, 10 – 17 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3


Buchbinden: Der traditionelle Halbleinen-Einband
Der Buchbindergeselle Reinhard Hauswirth führt Sie in das traditionelle Handwerk der Buchbinderei ein. An zwei Tagen entsteht ein Blindband aus Werkdruckpapier mit Fadenheftung und individueller Halbleinen-Decke mit ca. 160 Seiten im Format 14 x 21 cm. Gut als Tagebuch oder auch Geschenk.

Zusätzliche Materialkosten je nach Verbrauch.
Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0195NNN01, Reinhard Hauswirth
86 Euro, 14 UStd., 2 Term.,
Sa., 20.11.10, 10 – 16 Uhr
So., 21.11.10, 10 – 17 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

0195NNN02, Reinhard Hauswirth
86 Euro, 14 UStd., 2 Term.,
Sa., 26.2.11, 10 – 16 Uhr
So., 27.2.11, 10 – 17 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Man nehme Stärkekleister
Mit Kleister kann man nicht nur Kleisterpapiere machen! Wer Freude am Entdecken, Experimentieren und ′Spielen′ hat und sich nicht vor′m Querdenken fürchtet, kann in diesem Kurs mehrere Kombinationstechniken erlernen und erproben. Neue Ergebnisse jenseits der traditionellen Kleisterpapiere werden möglich.

Erfahrung mit Kleisterpapierfertigung wird vorausgesetzt; eine Einführung während des Kurses ist nicht möglich.

Bitte mitbringen: Einen breiten Borstenpinsel (bis 7 cm), einen weichen Bleistift, Wischlappen, einen Schwamm ohne Kratzschicht, mehrere kleine Plastikschalen. Materialumlage 5 Euro.

Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0196NNN01, Susanne Krause
49 Euro, 8 UStd., 1 Term.,
Sa., 27.11.10, 10 – 17 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Papierschöpfen – Papierobjekte
Einführung in die traditionelle Technik der Papierherstellung und experimentelle Gestaltung. Grundmaterialien und Ausrüstung werden gestellt, auf Wunsch können die Teilnehmer aber auch Blütenblätter, gemusterte Servietten, kleine Kuchen- und Keksformen u.ä. mitbringen und kreativ verarbeiten.

Kleine Gruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0197NNN01, Megumi Maria Treu
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 23.10.10, 10 – 17 Uhr
So., 24.10.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Adel für die Wand
Tapetenmalerei im 18. Jahrhundert

Vor der industriell hergestellten bedruckten Papiertapete auf Rollen war Wand-dekoration noch individuelles Kunst-handwerk: Wände wurden mit Wand-malereien, Teppichen, Gobelins, Schablonierungen, Stoffen, bemaltem oder bedrucktem Papier – oder bemaltem Stoff gestaltet.In diesem Kurs gewinnen die Teilnehmer/innen einen Einblick davon, wie die Tapetenmalereien des 18. Jahrhunderts entstanden ist und sie stellen selbst ein Stück Zeugtapete mit einem Motiv aus der Merckschen-Villa mit historischen Fertigungstechniken und Materialien her.

Eine Materialliste wird vor Kursbeginn verschickt.

0198MMM01, Kristina Meißner
63 Euro, 10 UStd., 2 Term.,
Sa., 23.10.10, 13 – 17 Uhr
So., 24.10.10, 12 – 16 Uhr
Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24

Wachgeküsst – Über die Kunst des Herstellens und Restaurierens historischer Tapeten
Tapeten werden einfach überklebt, wenn sie unmodern, beschädigt oder verschmutzt sind. Für RestauratorInnen ist es eine spannende Spurensuche, wenn sie vorsichtig Schicht um Schicht abtragen und unter die Lupe nehmen. Das Restaurierungsprojekt „Wachgeküsst – Die Wiederentdeckung eines hanseatischen Landhauses“ gibt einen Einblick in die Restaurierungsarbeiten an historischen Tapeten, Stuckornamenten und Holz-vertäfelungen einer hanseatischen Villa aus dem 19. Jahrhundert. Die Museums-Restauratorin erläutert den historischen Kontext der Tapeten aus der „Merckschen Villa“ und sie berichtet über den Stand ihrer Arbeiten.

Der praktische Teil des Kurses findet in der museumspädagogischen Werkstatt statt, wo sich die Kursteilnehmer unter Anleitung einer Buntpapiermacherin an ausgewählten historischen Wand-Dekortechniken versuchen.

Bitte mitbringen: Arbeitskleidung, einen weichen Bleistift, Wischlappen;wenn möglich auch einen großporigen Schwamm und ein spitzes Papiermesser mit Abbrechklinge, Materialkostenumlage.

0198MMM05, Susanne Krause
50 Euro, 8 UStd., 1 Term.,
Sa., 20.11.10, 11 – 17 Uhr
Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24

Papiertheater
Ein Wochenendworkshop zum Mitmachen und Verlieben.
"Es ist nichts – nur Papier. Und doch ist es die ganze Welt." (Peter Hoeg). Es hatte Fernseher-Größe, stand rot und goldfarben im Zentrum der bürgerlichen Wohnstube und sorgte für Unterhaltung und Aktivität der geladenen Gäste: Das Papiertheater. Für die Bewegung auf der Bühne und die zugehörige Musik sorgten die Anwesenden selbst. Die heimischen Papiertheater-Aufführungen des 18. und 19. Jahrhunderts dienten dabei oft als Einstieg in das bürgerliche Theater- und Opernleben. Gleichzeitig stellten sie Re-Inszenierungen der Hamburger Theaterkultur in der bürgerlichen Wohnstube dar.

Das Wochenendseminar bietet einen Blick auf die Geschichte des Papiertheaters und Raum für eigene Experimente und Aufführungen. Im Museum für Hamburgische Geschichte und im Altonaer Museum werden historische Papiertheater betrachtet und eigene Spielmöglichkeiten ausgelotet sowie Figuren und Szenen entwickelt. Den Abschluss des Workshops bildet ein Besuch des Wolkentheaters ′Eidophusikon′ im Altonaer
Museum.

8MMM15, Wiebke Johannsen, Dr. Birgit Kiupel
125 Euro, 22 UStd., 3 Term.,
Sa., 13.11.10, 13.30 - 17 Uhr
Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24
Sa., 20.11.10, 11 - 17 Uhr
So., 21.11.10, 11 - 18 Uhr
Altonaer Museum, Museumstr. 23

Architektur zeichnen
Wie zeichne ich Perspektive richtig? Wie zeichnet man eigentlich eine Ziegelmauer? Wollen Sie zeichnen lernen? Oder besser zeichnen lernen? In diesem Zeichenkurs befassen wir uns mit Architektur, anhand von Fabrikgebäuden, Wohnhäusern in der Umgebung, bzw. der (Innen-)Architektur des Museums der Arbeit. Es gibt eine Menge Tipps und Tricks, mit denen man leichter zu schönen Zeichnungen kommt.

Bitte mitbringen: Bleistift HB und 5B und Zeichenmaterial eigener Wahl.
Weißes DIN A4- und DIN A3-Papier, mindestens 120g/qm, zusätzliche Materialkosten
2 Euro.

0203NNN10, Gerd Brunzema
64 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 25.9.10, 10 – 17 Uhr
So., 26.9.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3


Filzen im Museum
Schon in der Steinzeit trug der Mensch Textilien. Davon zeugen Gewebefunde aber auch Spinnwirtel und Webgewichte aus Ton, die bei Aus - grabungen gefunden wurden. Auch Filz gehörte zu den verwendeten Materialien der vorgeschicht-lichen Kleidung. So konnten in Pazyryk im
Altaigebirge aus frostkonservierten Gräbern der Skythen wunderschön verzierte Filzteppiche und -decken geborgen werden.

Am Anfang des Kurses wird die Geschichte der textilen Techniken erläutert und wichtige archäologische Fundplätze werden vorgestellt. Aber auch die praktische Arbeit soll nicht zu kurz kommen: Die Teilnehmer/innen können sich einen eigenen Bildteppich, Handschuhe, Hausschuhe oder eine Tasche filzen und nach Lust und Laune verzieren. Auch das Spinnen mit einer Handspindel, eine der ältesten Techniken in der Textilherstellung, kann im Kurs erlernt werden.

Zusätzliche Materialkosten je nach Verbrauch in Höhe von ca. 10 Euro.

0420SHH01, M.A. Tosca Friedrich
49 Euro, 8 UStd., 1 Term.,
Sa., 19.2.11, 10 – 16.30 Uhr
Archäologisches Museum Hamburg – Helms-Museum,
Harburger Rathausplatz 5

Schreiben im Altonaer Museum
Zwei Tage lang den Geheimnissen des Meeres mit eigenen Geschichten auf den Grund gehen – das Altonaer Museum ist dafür der ideale Ort. Maritime Objekte treiben die Fantasie ins Uferlose. Auf literarische Motive fokussiert auch die optische Wunderkammer, wo das Wolkentheater seine ′Meerchen′ erzählt. Und wer weiß, was schon alles in den düsteren Bauernstuben aus Vierlanden geschah? Kursleiterin Katrin Dorn únter-stützt die Teilnehmer/innen bei der Ideenfindung und gibt professionelle Tipps
zum literarischen Schreiben.

Voraussetzungen: Spaß am Schreiben, Interesse an spannenden Geschichten.

0578WWW02, Katrin Dorn
75 Euro, 14 UStd., 2 Term.,
Sa., 20.11.10, 11 – 17 Uhr
So., 21.11.10, 11 – 17 Uhr
Altonaer Museum, Museumstr. 23
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