immer am auslöser – der fotoreporter egon klebe und sein bergedorf
Neue Museumsgespräche zur Sonderausstellung im Museum für Bergedorf und die Vierlande - Bergedorfer Schloss
Egon Klebe (1920-1982) war der bedeutendste Pressefotograf Bergedorfs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Von um 1950 bis zu seinem Tod fotografierte er unablässig und hinterließ ein umfangreiches Werk von etwa 80.000 Negativen. In der Ausstellung werden mehr als 200 Fotos präsentiert. Dabei handelt es sich um so gut wie alle Lebensbereiche der zeit von 1950 bis 1975: Das vielfältige Vereinsleben, die sich wandelnden Arbeitswelten, spektakuläre Unfälle und die Sturmflut von 1962. Auch sind Fotos von Persönlichkeiten wie Kurt A. Körber, Helmut Schmidt oder dem Schah Mohammed Reza Pahlavi zu sehen.
1. Einblicke in die Ausstellung
Führung, 60 Minuten
2. Fotografische Spurensuche in Bergedorf
Museumsgespräch mit Stadtgang für Schulklassen, 120 Minuten
Egon Klebes Werk dokumentiert den tiefen Wandel der Stadt von um 1950 bis um 1975. An einigen ausgewählten Beispielen wird dieser Wandel vor Ort greifbar gemacht. Dies geschieht durch Vergleich mit Gebäudefotos von Egon Klebe und dem heutigen Zustand der Bauten: So schauen die Schülerinnen und Schüler sich Fotos vom Gasthof „Stadt Hamburg“ in Klebe-Aufnahmen von vor über 50 Jahren an und betrachten das Haus heute. Dann gehen sie in das Sachsentor und vergleichen auch hier einige Häuser mit den alten Aufnahmen. So wird Geschichte durch Veränderung im Raum greifbar gemacht.
ab. 4 Klasse










