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neue museumsgespräche im museum für hamburgische geschichte

Vom 23. April bis 31. Dezember 2010 zeigt das Museum für Hamburgische Geschichte die Ausstellung "Wachgeküsst. Die Wiederentdeckung eines hanseatischen Landhauses".

Auf mehreren Hundert Quadratmetern wird das Interieur einer klassizistischen Villa aus Hamburg-Hamm aus der Zeit um 1830 präsentiert. Das mehrmonatige Projekt mit dem Titel "Wachgeküsst" ermöglicht einen umfang reichen Blick hinter die Kulissen der Museumswelt und in die verschiedenen Arbeitsbereiche der Restauratoren.
Begleitend wird neben der kunst- und kulturgeschichtlichen Bedeutung der Raumausstattung auch die Geschichte Hamburgs und seines Stadtteils Hamm im 19. Jahrhundert mit Lebensweise und Biografien der mit dem Haus verbundenen Personen erzählt.


Schulklassen können zwischen vier Museumsgesprächen wählen:

1. "Wachgeküsst - wie weckt man eine alte Villa aus dem Dornröschenschlaf?"
Führung, 60 Minuten, ab 4. - 6. Klasse, 20,- €
Das Ausstellungs- und Restaurierungsprojekt "Wachgeküsst" bietet einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Arbeitsbereiche eines Museums. Wie kommt eine Villa ins Museum? Und was passiert mit all den Schätzen im Museum? In zwei Werkstätten können die Schüler den Restauratorinnen zusehen, wie an Stuckteilen, Türen, Wandvertäfelungen und Tapeten aus dem vor 100 Jahren abgerissenen Landhaus der Familie Rücker gearbeitet wird. Sie erfahren auch, wer in dieser Villa gelebt hat und wie sie einmal aussah.

2. "Wachgeküsst - wie entdeckt man eine verschwundene Villa wieder?"
Museumsgespräch, 90 Minuten, 7. – 12. Klasse, 30,- €
Das Ausstellungs- und Restaurierungsprojekt „Wachgeküsst“ bietet einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Arbeitsbereiche eines Museums. Wie kommt eine Villa ins Museum? Und was passiert mit all den Schätzen im Museum? In zwei Werkstätten können die Schüler den Restauratorinnen zusehen, wie an Stuckteilen, Türen, Wandvertäfelungen und Tapeten aus einem vor 100 Jahren abgerissenen Landhaus gearbeitet wird.

Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck der Villa mit ihrer reichen Innenausstattung, erzählt die Geschichten ihrer Bewohner sowie des Stadtteils Hamm, in dem vor 100 Jahren zahlreiche Landhäuser wohlhabender Hamburger Familien der wachsenden Stadt mit Mehrfamilienhäusern, Straßen und Eisenbahnverbindungen weichen mussten.
Weitere Zeugnisse bürgerlicher Kultur in den Dauerausstellungen runden das Bild Hamburger Wohnkultur im 19. Jahrhundert ab und schärfen den Blick dafür, wie Museen mit diesem kulturellen Erbe umgehen.

3. Wachgeküsst: Tapeten-Druck - mit Praxis
Museumsgespräch lang, 120 Minuten, ab 4. Klasse, 40,- €
Dieses Museumsgespräch richtet besonderes Augenmerk auf die Innenausstattung und die historische Gestaltung von Tapeten. Wie sahen sie aus und wie wurden sie hergestellt? Welche Schmuckelemente und Techniken verwenden wir heute, um unsere Innenräume zu gestalten? Im Anschluss an die Führung haben die Schüler die Möglichkeit, mit vorhandenen oder eigenen Motiven Schablonendrucke herzustellen.

4. Wachgeküsst: Stuck-Gießen - mit Praxis
Projekt, 180 Minuten, ab 4. Klasse, 60,- €
Die Innenräume des Landhauses Rücker waren mit vielfältigen Stuckelementen reich verziert. Blumenmotive, Kränze aus Eichenlaub, Medaillons mit Figuren aus der antiken Mythologie lassen sich neben Musikinstrumenten und Fabelwesen finden.
Der Blick in die Stuck-Restaurierungswerkstatt in der Ausstellung "Wachgeküsst" bietet einen Einblick in die Formenvielfalt, Herstellung und Restaurierung der schier unzähligen Stuck-Objekte, die aus dem Landhaus ins Museum gekommen sind. Von einige Rosetten und Details sind Gussformen abgenommen worden, in denen die Schüler anschließend eigene Stuck-Rosetten oder -Engel gießen und bearbeiten können.

Freitag 23. April 2010
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