museumskurse im frühjahr 2010

Die Museumskurse – eine Kooperation der Hamburger Volkshochschule mit der Stiftung Historische Museen Hamburg – stellt vier große stadtgeschichtliche Museen vor: Das Altonaer Museum, das Museum der Arbeit, das Museum für Hamburgische Geschichte und das Archäologische Museum Hamburg – Helms-Museum. Die Kurse bieten ungewöhnliche und besondere Einblicke in die Arbeitsweise, die Sammlungen und die Themen der Museen. Man kann hinter die Kulissen blicken, seine künstlerische und handwerklichen Fähigkeiten erweitern oder spannende Ausflüge in Hamburgs Geschichte unternehmen.

Sie sind herzlich eingeladen, unsere Museen zu entdecken, aktiv zu nutzen und für sich zu erobern. Der Eintrittspreis ins Museum ist übrigens jeweils in der Kursgebühr enthalten.

Anmelden können Sie sich beim VHS-Zentrum Nord, Poppenhusenstraße 12, 22305 Hamburg: Telefon: 040 428 04-5801 oder 040 428 41- 4284 oder www.vhs-hamburg.de

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei Ihrer Entdeckungsreise in die Historischen Museen.

Dr. Herbert Hötte
Leiter des Museumsdienstes


Wie funktioniert Archäologie? – Von der Ausgrabung ins Museum
Woher wissen wir etwas über das Alltagsleben der Menschen in vergangenen Zeiten? Der Kurs beginnt mit einem Besuch in der neu eröffneten Dauerausstellung des Archäologischen Museums Hamburg – Helms-Museum. Die dort ausgestellten archäologischen Fundstücke geben Auskunft über viele Bereiche des Lebens der Menschen von der Steinzeit bis zum Mittelalter. Und sie geben Auskunft über die oft detektivische Forschungsarbeit der Archäologen. Ein Besuch des Museums für Hamburgische Geschichte liefert Einblicke in die Stadtgeschichte und das Alltagsleben der Hamburger in Mittel alter und Neuzeit. Die Ausgrabungen und Forschungen der Stadtarchäologie erhellen dabei Teile der Geschichte Hamburgs, die nicht in schriftlicher Form überliefert wurden. In einem dritten Teil des Kurses werden Spuren des alten Hamburg auf einem gemeinsamen Stadtrundgang weiterverfolgt. Dabei erhalten die Teilnehmer/innen einen unmittelbaren Einblick in die Probleme archäologischer Forschung in einer Großstadt. Durch die Vorstellung neuester archäologischer Methoden und Rück blicke in die Forschungsgeschichte im letzten Teil des Kurses gewinnen die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Welt der Archäologie. Die Arbeit der Ausgräber wird dabei ebenso beleuchtet wie die Art und Weise der Vermittlung archäologischer Forschungsergebnisse für das Publikum in Hamburgs Historischen Museen.

0039SHH01, Jörg Räther
50 Euro, 8 UStd., 4 Term.,
Sa., 27.3.10, 15 – 16.30 Uhr
Sa., 10.4.10, 15 – 16.30 Uhr
Sa., 8.5.10, 15 – 16.30 Uhr
Sa., 29.5.10, 15 – 16.30 Uhr
Erstes Treffen: Archäologisches Museum Hamburg – Helms-Museum,
Harburger Rathausplatz 5. Die weiteren Treffpunkte werden im Kurs bekannt
gegeben.

Museum intim
Was Sie schon immer über Museen wissen wollten... Wie sieht es auf den Dachböden aus? Wie werden Ausstellungen vorbereitet? Wer weiß über all das Bescheid, was in den Depots schlummert? Wie entwickeln sich neue Museumsideen? An sechs Abenden lernen Sie unter sechs unterschiedlichen Fragestellungen sechs Hamburger Historische Museen sehr genau kennen. Lassen Sie sich verführen und überraschen!

0039MMM02, Dr. Herbert Hötte
75 Euro, 12 UStd., 6 Term.,
Mi., 10.2.10, 18 – 19.30 Uhr
Mi., 17.2.10, 18 – 19.30 Uhr
Mi., 24.2.10, 18 – 19.30 Uhr
Mi., 3.3.10, 18 – 19.30 Uhr
Mi., 7.4.10, 18 – 19.30 Uhr
Mi., 14.4.10, 18 – 19.30 Uhr
1. Treffpunkt: Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24,
Foyer. Die weiteren Treffpunkte werden im Kurs bekannt gegeben.

Alles über Schiff und Hafen
Die Entwicklung des Hamburger Hafens zu einem der bedeutenden Seehäfen der Welt ist eine faszinierende Geschichte. Sie steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Schifffahrt und des Handels. Die wesentlichen Etappen der Entwicklung werden vorgestellt und in Bezug zur Geschichte des Hamburger Hafens gesetzt.
Der Kurs startet am Sonnabend im Altonaer Museum. Dabei stehen die erhaltene Ausstattung der Dreyer-Werft, Fisch- und Walfang und die Segelschifffahrt im Mittelpunkt. Nach einer Mittagspause kann im Museum für Hamburgische Geschichte das erst langsame, dann sprunghafte Wachsen des Hamburger Hafens nachvollzogen werden, die Kommandobrücke des Dampfers „Werner“ vermittelt grundlegende Informationen über die Schiffsführung.
Am Sonntag verdeutlicht ein Stadtgang durch Deichstraße, Speicherstadt und Hafencity wichtige Etappen der Entwicklung des Hamburger Hafens. Im Speicherstadtmuseum geht es anschließend um das schwierige Geschäft der Lagerung von Waren und die Arbeit in den Speichern. Am Nachmittag wird in einer zweistündigen Hafenrundfahrt die Entwicklung des Hamburger Hafens mit seinen modernen Container schiffen und Terminals unmittelbar nachvollzogen. Zum Abschluss wird mit der Besichtigung des Hafenmuseums, seines denkmalgeschützten Kaischuppens und der Umschlaggeräte die alte Zeit der Hafenarbeit wieder lebendig.

0039MMM03, Daniel Jahn
75 Euro, 15 UStd., 2 Term.,
Sa., 20.3.10, 10 – 17 Uhr
So., 21.3.10, 10 – 16 Uhr
Altonaer Museum, Museumsstraße 23
Es entstehen zusätzliche Kosten für die Barkassenfahrt in Höhe von etwa
15 Euro pro Person.

Geschichte auf den Weg gebracht... – 3 Stunden Wanderung über den Archäologischen Wanderpfad Fischbeker Heide.
In der heute bewaldeten Fischbeker Heide zwischen Tempelberg und Heidekrug liegt eine weiträumige Gruppe von urgeschichtlichen Bestattungsplätzen. Es ist die größte und zugleich älteste zusammenhängende Gruppe archäologischer Denkmäler auf Hamburger Gebiet. Über 170 Fundstellen sind hier durch Geländeaufnahmen bekannt geworden. Diese zeigen insgesamt eine Besiedlung von der jüngeren Steinzeit bis in die vorchristliche Eisenzeit an, also in einem Zeitraum von über 2000 Jahren. Ein Teil der Grabdenkmale wurde durch einen 1974 vom Helms-Museum angelegten „archäologischen Wanderpfad“ mit einer Gesamt länge von rund vier Kilometern erschlossen, darunter auch einige Hügel, die auf Grund der Grabungsergebnisse im ursprünglichen Zustand wie der her - gestellt worden sind. Die geführte Wanderung vermittelt eine umfassende Vorstellung von den urgeschichtlichen Bestattungssitten Norddeutschlands bis in die Zeit um Christi Geburt. Bei einer aus dem Landkreis Harburg hierher versetzten Grabanlage kann man sogar einen Blick in das Innere eines Grabhügels wagen.

0039SHH05, M.A. Ute Knötig
19 Euro, 4 UStd., 1 Term.,
Sa., 5.6.10, 15 – 18 Uhr
Treffpunkt: Busendstation Waldfrieden (Bus 240 von S-Bahn Neugraben),
Falkenbergsweg, 21149 Hamburg

Radierung – der manuelle Tiefdruck
Mit den klassischen Verfahren: Kaltnadel, Strichätzung, Aquatinta und vielen Mischtechniken bietet die Radierung eine große Vielfalt an graphischen Gestaltungsmöglichkeiten und viel Raum für künstlerische Experimente. Der Kurs findet in der Abteilung Grafisches Gewerbe im Museum der Arbeit statt. Freie Themenwahl. Bitte Skizzen, Fotos und andere Vorlagen mitbringen. Materialkosten 10 Euro. Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0180NNN10, Britta Gotha
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 23.1.10, 10 – 17 Uhr
So., 24.1.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Lithografie und Steindruck
Praktische Einführung in die experimentellen Verfahren des künstlerischen Steindrucks. Der Kurs richtet sich an Neugierige, die wissen wollen, wie auf dem Stein gezeichnet und vom Stein gedruckt wird, aber auch an Menschen mit Vorerfahrung. Die Teilnehmer/innen können verschiedene Techniken der Lithografie ausführen und an drei Pressen drucken. Die Teilnahme am Kurs berechtigt im Anschluss zur selbstständigen Nutzung der Lithografiewerkstatt zu den Montagsöffnungszeiten. Materialkosten 4 Euro. Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0186NNN02, Muriel Zoe Borchert
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 27.2.10, 10 – 17 Uhr
So., 28.2.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

0186NNN03, Muriel Zoe Borchert
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 29.5.10, 10 – 17 Uhr
So., 30.5.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Einführung in den Hochdruck: Bleisatz und Druck
Der gelernte Schriftsetzer Helmut Bohlmann führt Sie in die Geheimnisse der Schwarzen Kunst ein. Der erste Tag dient dem Kennenlernen des historischen Satzmaterials: Bleitypen, Linien und Blindmaterial und mündet in die Produktion einer kleinen Drucksache – Exlibris oder Grußkarte. Der zweite Tag erweitert die typografischen Herausforderungen mit Entwurf, Satz und Korrekturabzug eines Briefkopfes oder einer Visitenkarte. Bei Bedarf kann von dem Satz gegen eine kleine Kostenbeteiligung eine Auflage auf dem Heidelberger Tiegel gedruckt werden. Evtl. zusätzliche Kosten für Auszüge aus der Fachliteratur. Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0188NNN02, Helmut Bohlmann
88 Euro, 14 UStd., 2 Term.,
Sa., 17.4.10, 10 – 16 Uhr
So., 18.4.10, 10 – 17 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Kalligrafie – vom Zeichen zum „SchriftBild“
Kommen Sie mit auf einen Ausflug ins Land der Kalligraphie. Beim Experimentieren mit den „erstaunlichsten“ Schreibwerkzeugen, unterstützt von rhythmischen Übungen, werden Sie überrascht sein, wie viel Freude Sie schon an Ihren ersten Resultaten haben werden. Daran anschließende kleine Übungen mit kurzen Texten oder Namenszügen führen zu ausdrucksvollen Schriftbildern.
Bitte mitbringen: Farbige Tinten, Aquarellfarben und Tuschen, Kerzenwachsreste,
5-6 große Anrührschalen (ca. 10 cm Durchmesser), Lappen,
Wassergefäße, 2 Rollen Packpapier, 1 Block kariertes, 1 Block blanko
Papier, Haarspray, Ölkreiden: 5-6 Farben, 1 breiter Flachpinsel oder
Schwamm, Bandzugfedern Nr. 1, 2 und 3 plus Federhalter.
Materialkosten 9 Euro. Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0190NNN01, Gertraud Baudy
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 16.1.10, 10 – 17 Uhr
So., 17.1.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

0190NNN02, Gertraud Baudy
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 10.4.10, 10 – 17 Uhr
So., 11.4.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Buchbinden: Der traditionelle Halbleinen-Einband
Der Buchbindergeselle Reinhard Hauswirth führt Sie in das traditionelle Handwerk der Buchbinderei ein. An zwei Tagen entsteht ein Blindband aus Werkdruckpapier mit Fadenheftung und individueller Halbleinen- Decke mit ca. 160 Seiten im Format 14 x 21 cm. Gut als Tagebuch oder auch besonderes Geschenk. Zusätzliche Materialkosten je nach Verbrauch. Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0195NNN02, Reinhard Hauswirth
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 13.2.10, 10 – 17 Uhr
So., 14.2.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

0195NNN03, Reinhard Hauswirth
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 12.6.10, 10 – 17 Uhr
So., 13.6.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Historische Kleisterpapier-Techniken
Obwohl (oder gerade weil) Kleisterpapier so einfach scheint, hat es seit dem 17. Jahrhundert alle Moden überlebt. Die Basistechniken werden bis heute sowohl unverändert als auch in Variationen angewandt und sind Gegenstand des Kurses. Genau wie in vielen der alten Werkstätten kommen dabei keine teuren Spezialwerkzeuge zum Einsatz.
Bitte mitbringen: Mehrere große und kleine Borstenpinsel bis 7 cm Breite, einen weichen Bleistift, Wischlappen, einen etwa faustgroßen Schwamm ohne Kratzschicht, eine Plastikschale (der Schwamm soll darin schwimmen können), einige kleinere Plastikschalen für den gefärbten Kleister (rund und eher flach ist besser als eckig und hoch), viele alte Zeitungen, am Sonntag möglichst einen Föhn. Materialkosten 9 Euro. Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0196NNN02, Susanne Krause
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 27.3.10, 10 – 17 Uhr
So., 28.3.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Papierschöpfen
Eine Einführung in die traditionelle Technik der Papierherstellung mit dem Handsieb aus der Bütte. Einfache Siebe im Format A4 werden gestellt und können auf Wunsch auch käuflich erworben werden (ca. 16 Euro). Die Papiermasse besteht aus Holzzellulose, die experimentell eingefärbt werden kann. Auch Pflanzenbast kommt zum Einsatz. Blüten, gepresste Blätter, aber auch gemusterte Servietten u.ä. können in die Papiermasse eingelegt werden. Gut gegautscht und getrocknet entstehen so sehr individuelle Papiere für verschiedene Einsatzzwecke. Kleingruppe, max. 8 Teilnehmer/innen.

0197NNN02, Megumi Maria Treu
98 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 30.1.10, 10 – 17 Uhr
So., 31.1.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Architektur zeichnen
Wie zeichne ich Perspektive richtig? Wie zeichnet man eigentlich eine Ziegelmauer? Wollen Sie zeichnen lernen? Oder besser zeichnen lernen? In diesem Zeichenkurs befassen wir uns mit Architektur, anhand von Fabrikgebäuden, Wohnhäusern in der Umgebung, bzw. der (Innen-)Architektur des Museums der Arbeit. Es gibt eine Menge Tipps und Tricks, mit denen man leichter zu schönen Zeichnungen kommt. Bitte mitbringen: Bleistift HB und 5B und Zeichenmaterial eigener Wahl. Weißes DIN A4- und DIN A3-Papier, mindestens 120g/qm. Zusätzliche Materialkosten 2 Euro.

0203NNN10, Gerd Brunzema
72 Euro, 16 UStd., 2 Term.,
Sa., 29.5.10, 10 – 17 Uhr
So., 30.5.10, 10 – 18 Uhr
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3

Zwischen Piraten, Schurken und Pfeffersäcken – Skizzieren im Museum für Hamburgische Geschichte
Eine Zeitreise mit dem Skizzenbuch durch das Museum für Hamburgische Geschichte bietet neue und originelle Möglichkeiten, die vielfältigen Museumsexponate kennenzulernen und sich auf besondere Weise intensiv mit ihnen auseinanderzusetzen. Hierbei geht es jedoch nicht um eine perfekte Wiedergabe der Originale, sondern um den zeichnerischen Dialog mit den Objekten. Der Kurs ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Zum ersten Termin bitte Skizzenblock DIN A4, Blei- und Farbstifte sowie Kugelschreiber und falls vorhanden wasservermalbare Farbstifte mitbringen.

0253MMM05, Peter Koch
49 Euro, 14 UStd., 2 Term.,
Sa., 29.5.10, 11 – 17 Uhr
So., 30.5.10, 11 – 17 Uhr
Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24

Filzen
Schon in der Steinzeit trug der Mensch Textilien. Davon zeugen Gewebefunde aber auch Spinnwirtel und Webgewichte aus Ton, die bei Ausgrabungen gefunden wurden. Auch Filz gehörte zu den verwendeten Materialien der vorgeschichtlichen Kleidung. So konnten in Pazyryk im Altaigebirge aus frostkonservierten Gräbern der Skythen wunderschön verzierte Filzteppiche und -decken geborgen werden. Am Anfang des Kurses werden die Geschichte der textilen Techniken erläutert und wichtige archäologische Fundplätze vorgestellt. Aber auch die praktische Arbeit soll nicht zu kurz kommen: Die Teilnehmer/innen können sich einen eigenen Bildteppich, Handschuhe, Hausschuhe oder eine Tasche filzen und nach Lust und Laune verzieren. Auch das Spinnen mit einer Handspindel, eine der ältesten Techniken in der Textilherstellung, kann im Kurs erlernt werden.

0420SHH01, M.A. Tosca Friedrich
38 Euro, 6 UStd., 1 Term.,
Sa., 17.4.10, 12 – 17 Uhr
Archäologisches Museum Hamburg – Helms-Museum,
Harburger Rathausplatz 5

Tatort Museum – Schreibworkshop im Museum für Hamburgische Geschichte
Das Museum für Hamburgische Geschichte am Holstenwall ist ein Archiv von Episoden, Anekdoten und historischen Zusammenhängen. Die Ausstellungsobjekte sagen dabei oft mehr als tausend Worte. Umso reizvoller ist es, die historischen Gegenstände mit einer eigenen Geschichte zu neuem Leben zu erwecken. Dabei soll vor allem das „kriminelle Potential“ der Hanse-Historie ausgelotet werden. Ob Kurzkrimi, Gruselstory, Tragödie oder Täterportrait, das Museum wird zum Ideengeber für Geschichten, deren Verlauf natürlich ganz der Phantasie der Autoren überlassen bleibt. Wer möchte, kann seinen Text am Ende des Workshops öffentlich vortragen. Voraussetzungen: Spaß am Schreiben, Interesse an spannenden Geschichten

0578MMM02, Katrin McClean
50 Euro, 10 UStd., 2 Term.,
Sa., 27.3.10, 11 – 15.30 Uhr
So., 28.3.10, 11 – 15.30 Uhr
Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24

Fotokurs: Hafenlandschaft
Umgeben von Logistikunternehmen, Zollabfertigung und Güterbahnhof liegt das Hafenmuseum auf dem Grasbrook. Schuppen aus der Kaiserzeit, mit historischen Kränen und traditionellen Stückgutfrachtern bilden einen reizvollen Kontrast zum aktuellen Hafenbetrieb. Wir wollen dieses Gebiet erkunden und uns von Formen und Farben, Gerüchen und Geräuschen inspirieren lassen. Beispielhaft am Thema „Hafenlandschaft“ wird die individuelle Sichtweise der Teilnehmer/innen herausgearbeitet. Nicht das Einzelfoto, sondern die Erstellung einer Bildserie ist das Ziel. Bildbesprechung und konzeptionelle Überlegungen bilden den Schwerpunkt des Kurses.
Am Ende werden die Aufnahmen in einem kleinen Katalog präsentiert. Die Kosten für den Katalog ca. 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Voraussetzung: Grundkenntnisse der Fotografie und eine Kamera, an der Blende und Belichtungszeit manuell eingestellt werden können (analog oder digital)

1275MMM01, Regine Christiansen
150 Euro, 25 UStd., 6 Term.,
Sa., 10.4.10, 12 – 15 Uhr
Sa., 17.4.10, 12 – 16 Uhr
Sa., 24.4.10, 12 – 16 Uhr
Sa., 8.5.10, 12 – 16 Uhr
Hafenmuseum, Australiastraße/Kaischuppen 50 A
Mo., 17.5.10, 18.30 – 21.30 Uhr
Mo., 31.5.10, 19 – 21 Uhr
VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstr. 75
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