Frau im Fokus

Berufstätige Frauen im frühen 20. Jahrhundert: Gleich drei Hamburger Museen werfen aktuell einen Blick auf verschiedene Aspekte des Themas.

Zeichnen in den Magazinen, bisher unidentifizierte Personen, Fotograf unbekannt, Hamburg, undatiert © MARKK

„Ausgezeichnet: Künstlerinnen des Inventars“

Erstmals werden die Zeichnerinnen in das Licht der Öffentlichkeit gerückt, die damals zur Dokumentation der Sammlungen beschäftigten wurden.

Im Museum am Rothenbaum - Kulturen und Künste der Welt (MARKK) seit dem 15. Mai 2019.

https://markk-hamburg.de/ausstellungen/ausgezeichnet-kuenstlerinnen-des-inventars/


Portrait Margret Leischner, 1927-1928, Bauhaus-Archiv Berlin © unbekannt

„Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938“

Die Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg wirft ein Schlaglicht auf Gestalterinnen, die trotz reger Entwurfs- und Lehrtätigkeit, zahlreichen Ausstellungen und erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen im Laufe der Zeit in Vergessenheit gerieten.

Im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg vom 17. Mai bis 18. August 2019.

https://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/aktuell/gegen-die-unsichtbarkeit.html





Mitarbeiterinnen des Mannheimer Büros Ingeborg Kuhler 1986. Foto: Marina Auder

„Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“

Wie kaum eine andere Disziplin war Architektur von jeher eine Männerdomäne. Daran hat sich bis heute nur wenig geändert. Die Ausstellung im Museum der Arbeit geht dem nach und zeigt historische und aktuelle Entwicklungen.

Im Museum der Arbeit vom 15. Juni bis zum 8. September 2019.

https://shmh.de/de/frau-architekt-seit-mehr-als-100-jahren-frauen-im-architektenberuf


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