Angebote für Schwerhörige

Führung mit Mikrolink - Sender.
Bitte Empfänger für die Frequenz H33 oder eigene FM-Anlage mitbringen.

Für weitere Nachfragen und bei Interesse können gerne Termine vereinbart werden.
Wenden Sie sich hierfür gerne an
Martina Bergmann

Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
E-FAX: 040 427 925 324
Skype: museumsdiensthh



DEICHTORHALLEN, Halle für aktuelle Kunst
Charline von Heyl: Snake Eyes & Asger Jorn: Without Boundaries

Von Heyl, 1960 in Mainz geboren, heute mit Wohnsitz in New York und Marfa, Texas, ist vor allem in den USA sehr bekannt. Von Heyls großformatige und faszinierende Bilder fordern zum Entdecken auf: Sie entfalten sich in einem komplexen, unvorhersehbaren Zusammenspiel von Schichten, die den Betrachter gleichzeitig irritieren und verführen. „Sehen ohne Worte“, darauf bezieht sich ihre Redewendung „snake eyes“. Diese Art des Sehens lässt sich auch auf das Werk „Without Boundaries“ vom dänischen Künstler Asger Jorn (1914 – 1973) beziehen, das ebenfalls in der Ausstellung gezeigt wird. Beide Künstler zeichnen sich durch eine außergewöhnlich kraftvolle Bildsprache zwischen Abstraktion und Figuration aus. Jorns Frühwerk weist Einflüsse von Paul Klee, Joan Miró und Max Ernst auf. Auch in Jorns keramischen Werken sowie in seinen späten expressiven, gestischen Malereien finden sich dynamische Bildwelten.
22. Juni - 23. September 2018
www.deichtorhallen.de

JENISCH HAUS
Klassisch dänisch. Norddeutsche Baukultur seit 1790

Das bauliche Kulturerbe des dänischen Klassizismus in Altona, Holstein und Schleswig steht im Mittelpunkt der Ausstellung im Jenisch Haus. Der dänische Gesamtstaat (Dänemark mit Norwegen und den Herzogtümern Schleswig und Holstein) war ein frühes Zentrum des Klassizismus. Und die Architektur ist ein bemerkenswertes Zeugnis der engen dänischdeutschen Verbindungen in der Zeit um 1800.
27. Mai 2018 – 24. Februar 2019
www.jenisch-haus.de

Öffentliche Führungen

Sonntag, 23. September 2018, 13 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE
Entfesselte Natur – das Bild der Katastrophe seit 1600

Die Bilder, die wir uns von Katastrophen machen und die unsere Wahrnehmung beeinflussen, gehen auf eine jahrhundertelange Tradition künstlerischer Katastrophenbilder zurück. Nahezu 200 Werke der Ausstellung spannen einen Bogen von 1600 bis in die aktuelle Gegenwart und erzählen eindrücklich, wie KünstlerInnen früher und heute unsere Bilder und Vorstellungen von Naturkatastrophen maßgeblich geformt haben. Bei allen Unterschieden in der Darstellung durch die Jahrhunderte hinweg wird dabei eines sehr deutlich: Die Bilder lassen uns nicht kalt. Sie ziehen uns in ihren Bann, appellieren an unser Gefühl und regen zum Nachdenken an.
29. Juni – 14. Oktober 2018
www.hamburger-kunsthalle.de

Sonntag, 4. November 2018, 13 Uhr
MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE
OTTO. Die Ausstellung

Otto. Die Ausstellung kommt nach Hamburg.
Das Museum für Kunst und Gewerbe zeigt das bildnerische Werk von Otto Waalkes endlich in der Stadt, in der er das Malen gelernt hat. Am 22. Juli wird Otto 70 Jahre alt. Er ist als Komiker, Musiker, Zeichner, Schauspieler und Regisseur legendär und genießt Kultstatus. Otto ist ein Klassiker und Wegbereiter der deutschsprachigen Comedy. Weniger bekannt ist Otto, der Maler. Dabei hat er 1970 ein Studium der Kunstpädagogik an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg begonnen. Hier lernt er sein Handwerk von der Pike auf: die altmeisterliche Schichtenmalerei, die Malerei mit Öl und Acryl, das Aquarellieren und vor allem das Zeichnen, das später auch durch seine enge Verbundenheit mit den Künstlern der Frankfurter Schule geprägt wird. Ottos Zeichnungen sind sehr vielfältig: Am berühmtesten ist sein Ottifant, den er schon als Schüler erschuf. Doch sein Erfolg als Komiker lässt ihm wenig Zeit zum Malen. Seit einigen Jahren besinnt sich Otto nun wieder auf die bildende Kunst. Es entstehen erstaunlich viele Gemälde – Erinnerungen an Künstler wie L. da Vinci, E. Hopper, R. Lichtenstein, P. Picasso oder E. Munch, die Otto zu lustigem Spott inspirieren. Der Komiker Otto schleicht sich in jedes Bild und hinterlässt Spuren von Witz und Aberwitz, bisweilen auch von Hintersinn und Melancholie.
14. September 2018 – 17. Februar 2019
www.mkg-hamburg.de

Sonntag, 9. Dezember 2018, 13 Uhr
BUCERIUS KUNST FORUM
Anton Corbijn. The Living and the Dead

Die Ausstellung Anton Corbijn The Living and the Dead (die Lebenden und die Toten) ist dem niederländischen Fotografen Anton Corbijn gewidmet und untersucht die selten gestellte Frage, wann Fotografie Kunst wird. Wie viele Fotografen hat Corbijn lange an der Schnittstelle zwischen freier und angewandter Fotografie gearbeitet: Berühmt wurde er mit seinen ikonischen Porträts von berühmten Persönlichkeiten. Dabei handelte es sich meist um Auftragsarbeiten, bei denen er sich immer wieder den Raum für schöpferische Freiheit erkämpfen musste, um parallel seine eigenen Motive und Visionen umsetzen zu können.
The Living and the Dead stellt seine bislang autobiografischste Serie a. somebody (2002) in den Mittelpunkt. Für diese hat sich Corbijn in die Rolle verstorbener Rockstars hineinversetzt und sich in der ländlichen Umgebung seines Geburtsorts Strijen fotografiert. Darüber hinaus zeigt das Bucerius Kunst Forum erstmals eine frühe Serie des Künstlers, Cemeteries (1982-83) für die A. Corbijn in seiner charakteristischen Bildsprache ausnahms-weise keine Menschen sondern Grabmonumente und lebensgroße Skulpturen fotografierte. Diese sehr persönlichen Inszenierungen spiegeln die geistige Befreiung des Künstlers von seiner dörflich geprägten Kindheit und der religiösen Strenge seines Elternhauses auf das Leben nach dem Tod wider.
7. Juni 2018 – 6. Januar 2019
www.buceriuskunstforum.de